Krankentransport Abrechnungen mit den Krankenkassen.

 

Wir erstellen die Rechnungen an die Krankenkassen und versenden diese im DTA Verfahren. Die Transportscheine werden den Begleitscheinen zugeordnet und an die Annahmestellen der Krankenkassen per Post versandt.

 

Was benötigen wir zur ordnungsgemäßen Rechnungslegung:

Zunächst sind grundsätzliche Informationen notwendig.

  1. Vollständiger Firmenname und Anschrift
  2. Steuernummer
  3. IK-Nummer
  4. Bankverbindung (IBAN und BIC)
  5. Verträge mit den Krankenkassen inkl. Positionsnummernverzeichnis und gültigen Preisen.

Wir möchten an dieser Stelle bereits darauf hinweisen, dass der Unternehmer nach Abschluss von neuen Preisverhandlungen uns ein Exemplar der neuen Verträge zeitnah überlassen muss. Nur so sind wir in der Lage, immer die vertragsgemäßen Berechnungen durchzuführen.

 

Für die Erstellung der laufenden Rechnungen benötigen wir:

1.         Den Transportschein

Der Transportschein muss korrekt ausgestellt sein.  Wichtige Daten sind hier Name und Anschrift sowie das Geburtsdatum des Patienten

  1. Die Versichertennummer des Patienten
  2. Die Krankenkasse und die Krankenkassennummer
  3. Das Ausstellungsdatum
  4. Name und Anschrift des ausstellenden Arztes so wie die Arzt- und Betriebsstättennummer
  5. Der Grund der Fahrt (amb. Behandlung, Krankenhaus Aufnahme, Dialyse, Strahlen etc.)
  6. Kennzeichnung mit welchem Transportmittel die Fahrt durchgeführt wurde. (Taxi, Rollstuhlfahrzeug etc.)
  7. Auf der Rückseite:
  8. Datum des Transport
  9. Genauer Abfahrtsort (Name, Straße und Ort)
  10. Genauer Zielort (Name, Straße und Ort)
  11. Kennzeichnung ob Hin- oder Rückfahrt
  12. Unterschrift des Fahrgast
  13. Unterschrift des Fahrers
  14. Empfehlung: Stempel des Unternehmers
  15. Anzahl der zu berechnenden Kilometer pro Fahrt

 

Eigenanteil Zahlungen sollten hier ebenfalls aufgeführt werden

 

Eine erhebliche Erleichterung und bei einigen Krankenkassen inzwischen Grundvoraussetzung ist der Bewilligungsbescheid. Der Bewilligungsbescheid ist ein Schreiben der Krankenkasse des Versicherten, auf dem eine Bewilligungsnummer und ein Bewilligungsdatum steht. Diese Bewilligung kann für eine Fahrt aber auch für einen bestimmten Zeitraum erstellt sein.

Sollten Sie kein Bewilligungsschreiben haben, so ist es sehr ratsam, den Schein der örtlichen Vertretung der Krankenkasse vorzulegen. Diese kann dann die einzelne Fahrt auf der Rückseite des Transportscheines bewilligen.

Sowohl das Schreiben als auch die Bewilligung auf dem Transportschein gibt Ihnen und uns die Sicherheit, dass der Transport von der Krankenkasse bezahlt wird.

 

Nun gibt es noch den Befreiungsausweis. Der Befreiungsausweis ist keine Bewilligung. Er bezieht sich ausschließlich auf die Zuzahlung zu den Fahrkosten. Hat der Patient einen Befreiungsausweis, ist er nicht zuzahlungspflichtig. Lassen Sie sich auf jeden Fall den Ausweis zeigen oder berechnen dem Fahrgast die Zuzahlung.

 

Bei Serienfahrten (Dialyse, Strahlen, Chemo oder Therapien) ist bei Vorauszahlung sowohl das Bewilligungsschreiben als auch die Kopie des Befreiungsausweises zwingend erforderlich.

 

Liegen alle Grundvoraussetzungen vor, so werden wir den Transportschein abrechnen. Vom Taxiunternehmer ist darauf zu achten, dass die Daten auf den Urbelegen gut lesbar sind.

 

Den Transport werden wir nach den Vorgaben der Daten auf dem Transportschein, den Angaben des Unternehmers über die gefahrenen Kilometer und/oder der Wartezeit, sowie den vertraglichen Bedingungen des Unternehmers mit der Krankenkasse abrechnen.